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IT-Sicherheit trifft Connectivity: dacoso Group mit neuer Strategie auf Wachstumskurs
Carla Breidenstein : 18. Februar 2026
Die digitale Transformation stellt Unternehmen vor beispiellose Herausforderungen. In einem Marktumfeld, das von rasantem technologischen Fortschritt und verschärften Sicherheitsanforderungen geprägt ist, richtet sich die dacoso Group neu aus. Mit der klaren strategischen Aufteilung in die Business Units „Connect“ und „Protect“ sowie zentralen Shared Services setzen wir als IT-Dienstleister ein klares Signal. Wir haben mit unserem CEO Felix Pohl über die Beweggründe dieser Neuausrichtung, die Rolle der Technologieführerschaft und seinen optimistischen Ausblick auf das Jahr 2026 gesprochen.
"Wir schaffen Klarheit für eine komplexe digitale Welt."
Felix Pohl, CEO der dacoso Group, über die neue Business-Unit-Struktur, ambitionierte Wachstumsziele für 2026 und warum Sicherheit und Konnektivität heute untrennbar sind.
Carla: Felix, die dacoso Group präsentiert sich mit einer neuen Struktur. Statt eines monolithischen Ansatzes gibt es zwei klare Säulen: die Business Units Connect und Protect. Was war der Auslöser für diesen signifikanten Umbau?
Felix: Der Auslöser war ganz klar der Markt und die Bedürfnisse unserer Kunden. Wir haben erkannt, dass die Themen Connectivity und Cyber Security zwar technologisch immer weiter zusammenwachsen, in der operativen Exzellenz aber eine sehr fokussierte Spezialisierung brauchen. Unsere Kunden erwarten heute keinen allgemeinen „IT-Dienstleister“ mehr, sondern absolute Spezialisten.
Mit der BU Connect bündeln wir unsere jahrzehntelange Erfahrung in High-Performance-Netzwerken und Data Center Interconnect. Die BU Protect konzentriert sich konsequent auf Cyber Security, SOC-Services und die aktive Abwehr von Bedrohungen. Diese klare Aufteilung Trennung ermöglicht es uns, in beiden Bereichen tiefer einzusteigen, schneller zu agieren und Innovationen gezielt voranzutreiben, ohne den ganzheitlichen Blick zu verlieren.
Carla: Du hast das Thema Innovation erwähnt. Wie stellt die dacoso Group sicher, dass die Einheiten nicht zu isolierten Silos werden, die nebeneinander herarbeiten?
Felix: Das ist ein entscheidender Punkt. Genau hier setzen unsere neuen, gruppenweiten Shared Services an. Sie bilden das Rückgrat, das Connect und Protect miteinander verbindet. Finanzen, HR, Marketing und zentrale technische Plattformen werden hier zusammengeführt. Das entlastet die operativen Einheiten vom administrativen Aufwand und stellt sicher, dass wir Synergien konsequent nutzen. Connect baut die Straße, Protect stellt die Leitplanken und Verkehrsüberwachung – und die Shared Services sorgen dafür, dass der Motor der gesamten Organisation rund läuft. So bleiben wir agil und vermeiden Silodenken.
Carla: Lass uns über den Markt sprechen. Mit welchen neuen Service-Angeboten will die Gruppe ihre Technologieführerschaft in diesen Bereichen ausbauen?
Felix: In der BU Connect setzen wir konsequent auf automatisierte Netzwerklösungen und Managed Services für geschäftskritische Infrastrukturen. Die Nachfrage nach Bandbreite explodiert, gleichzeitig steigt der Bedarf an intelligenter Steuerung. In der BU Protect erweitern wir unser Cyber Defense Center (SOC) massiv. Wir setzen auf KI-gestützte Analyse-Tools, die Angriffe erkennen, bevor sie Schaden anrichten können.
Technologieführerschaft bedeutet für uns heute nicht nur, die beste Hardware zu haben, sondern vor allem die intelligentesten Services „on top“ zu liefern. Wir verkaufen nicht einfach nur Technologie, wir liefern Resilienz und Verfügbarkeit.
„Technologieführerschaft bedeutet für uns heute nicht nur, die beste Hardware zu haben, sondern die intelligentesten Services 'on top' zu liefern.“
Felix Pohl, CEO der dacoso Group
Carla: Das klingt nach erheblichen Investitionen. Wie steht es um die finanzielle Stabilität der dacoso Group, um diesen Weg konsequent weiterzugehen?
Felix: Wir stehen auf einem äußerst soliden Fundament. Die dacoso Group ist profitabel und organisch gewachsen. Diese finanzielle Stabilität ist gerade in volatilen Zeiten unser wichtigstes Asset. Sie gibt uns die Freiheit, langfristig zu planen und antizyklisch zu investieren, wenn andere auf die Bremse treten müssen. Unsere Kunden schätzen diese Verlässlichkeit. Sie können sich darauf verlassen, dass wir auch in fünf oder zehn Jahren noch ihr Partner sind. Die neue Struktur ist keine Sparmaßnahme, sondern eine gezielte Wachstumsinitiative, die wir aus einer Position der Stärke heraus starten.
Carla: Wenn wir auf das Jahr 2026 blicken: Wie schätzt du die Geschäftsentwicklung ein?
Felix: Ich bin sehr zuversichtlich. Unsere Planungen für 2026 sind ambitioniert, aber realistisch. Wir rechnen mit einem deutlichen Wachstum, getragen vom hohen Bedarf an sicheren digitalen Infrastrukturen. Digitale Souveränität wird für Unternehmen in Deutschland und Europa zu einer Frage des Überlebens. Mit unserer Aufstellung treffen wir genau diesen Nerv. Ich sehe uns 2026 nicht nur größer, sondern vor allem noch relevanter für unsere Kunden. Unser Ziel ist es, erster Ansprechpartner zu sein, wenn es um hochverfügbare und hochsichere Datenverbindungen geht.
Carla: Wie reagieren die Kolleginnen und Kollegen auf diese Veränderungen? Ein solcher Strukturwandel sorgt ja oft für Verunsicherung.
Felix: Der Schlüssel ist eine offene Kommunikation. Wir haben den gesamten Prozess bewusst sehr transparent gestaltet. So wird klar, dass die neue Spezialisierung allen Mitarbeitern ganz konkret mehr Entwicklungs- und Karrierechancen eröffnet. Ein Security-Analyst hat nun einmal andere Anforderungen an Weiterbildung und Arbeitsumgebung als ein Netzwerkarchitekt. In den neuen BUs können wir viel besser auf die unterschiedlichen fachlichen Profile eingehen. Die Stimmung ist entsprechend positiv, weil das Team spürt: Wir verwalten nicht den Status Quo, wir gehen in die Offensive und gestalten die Zukunft. Das motiviert.
Carla: Zum Abschluss, Felix: Wie sieht deine persönliche Vision für die „neue“ dacoso aus?
Felix: Meine Vision ist eine dacoso, die in der digitalen Welt als Synonym für Vertrauen gilt. Wenn ein Kunde an dacoso denkt, soll er sicher sein: Meine Daten fließen schnell (Connect) und meine Daten sind zuverlässig geschützt (Protect). Wir reduzieren für unsere Kunden die Komplexität, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Dafür bauen wir die Infrastruktur für das digitale Deutschland von morgen – stabil, sicher und innovativ.
Carla: Vielen Dank für das Gespräch, Felix.
Fazit: Spezialisierung als Wachstumstreiber
Die strategische Neuausrichtung der dacoso Group ist weit mehr als eine organisatorische Umstrukturierung. Sie ist vielmehr eine Antwort auf die wachsende Komplexität der digitalen Transformation. Mit der Aufteilung in die Business Units Connect und Protect schaffen wir die notwendige operative Tiefe, um sowohl in High-Performance-Netzwerken als auch in der Cyber Security absolute Spitzenleistungen zu liefern. Das Zusammenspiel aus finanzieller Stabilität, technologischer Innovationskraft und zentralen Shared Services bildet ein robustes Fundament für langfristiges, nachhaltiges Wachstum.
Auch der Blick auf 2026 zeigt ein klares Bild: Der Bedarf an sicheren, hochverfügbaren digitalen Infrastrukturen wird weiter steigen. Mit ihrer neuen Struktur ist die dacoso Group optimal darauf vorbereitet, um von diesem Trend zu profitieren. Insbesondere der Fokus auf digitale Souveränität und KI-gestützte Security-Services entspricht exakt den Anforderungen europäischer Unternehmen, die immer stärker auf Datensicherheit und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben achten müssen.
Die Botschaft ist klar: In einer Welt, in der Konnektivität und Sicherheit untrennbar miteinander verflochten sind, bietet die dacoso Group beides integriert aus einer Hand und umgesetzt von spezialisierten Experten. Das Versprechen „Wir schaffen Klarheit für eine komplexe digitale Welt" entwickelt sich damit von einer Vision zur messbaren, gelebten Realität.
Carla Breidenstein, Manager Marketing & Communication,
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